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Force Atlas

Huthi-Streitkräfte

القوات المسلحة اليمنية (صنعاء)

Yemeni Armed Forces (Sanaa authority)

BEWAFFNETE BEWEGUNG

Externe Mächte Aktiv Unterstellung unbekannt
Eingeschätzt zum Stand
2026-10-10
Überprüft
2026-10-29
Konfidenz
mittel
  • Vigil-Kategoriezeichen · kein offizielles Abzeichen
Herkunft der Identitätsangaben

Vigil-Kategoriezeichen — abgeleitet aus Bereich, Führungsebene und Rolle, die dieser Eintrag selbst angibt. Kein offizielles Abzeichen.

Kurz gefasst

Das Militär der Huthi-Autorität in Sanaa — eine Aufstandsbewegung, die 2014 den Großteil des jemenitischen Staatsarsenals übernahm und seither zu einer konventionalisierten Streitmacht mit eigenen Raketen-, Drohnen- und Küstenkomponenten geworden ist, gegliedert in sieben Militärregionen, und der eine nichtstaatliche Akteur in diesem Modul, der einen Engpass schließen kann.

Geltungsbereich
Struktur, Rolle, Entstehung und Verknüpfungen. 2 unterstellte Einträge veröffentlicht.
Unterstellung
Unterstellung unbekannt
Quellen
3 im Eintrag
Eintragsstatus
Teilweise
Allgemeines Tätigkeitsfeld
Northern and western Yemen, with reach across the Red Sea, Bab el-Mandeb and the Gulf of Aden
Bemerkenswerte Geschichte
When the Houthi movement took Sanaa in September 2014 it took most of the Yemeni state's armed forces with it, and a decade of war against a Saudi-led coalition turned an insurgency into something closer to a conventional military: a force organised in seven military regions with specialised departments for missiles and unmanned aircraft, a naval and coastal arm on the Red Sea, an intelligence service that watches the movement itself, and an underground defence industry near Sanaa and Saada. Its campaign against shipping from late 2023 drew American, British and European naval operations and Israeli strikes; in July 2026 it declared a blockade of vessels calling at Saudi ports, traffic through Bab el-Mandeb fell by about a quarter, and Saudi crude bound for Asia went the long way through Suez. On 10 and 11 September 2026 it took Mokha, Dhubab, Perim and Zuqar — the last government-held stretch of Yemen's Red Sea coast — and from 4 October that shore was contested by a government offensive under a Saudi-led air campaign; the movement denies losing any ground, and at the last review the shore was claimed by both sides and secured by neither. Its relationship with Iran runs through the Quds Force and is real, contested in degree, and not what determines its targeting: the blockade serves Houthi objectives whether or not it serves Tehran's.
Stärken
Position at a chokepoint, a decade of surviving a far better-equipped coalition, and an arsenal — anti-ship and ballistic missiles, one-way attack drones, mines, small craft — that lets a non-state actor impose costs on global shipping.
Einschränkungen
Its published strength figures are unverifiable and this module carries none; its recruitment includes documented child soldiers and coerced migrants; and its campaign has brought strikes on the ports and infrastructure the population it governs depends on. Attribution of its weapons' origin is contested in degree. No military regions, brigades, launch sites or dispositions are recorded.

Unterstellte Verbände

Zeilen dienen nur dem Layout — Position und Reihenfolge bedeuten keine Hierarchie, Bedeutung, Abfolge oder Stärke. Jeder gezeigte Eintrag ist der ausgewählten Organisation unmittelbar unterstellt.

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Verwandte Organisationen

  • EUNAVFOR ASPIDES Gegnerschaft · Stand 2026-09 · hohe Konfidenz

    The operation exists to protect shipping from the Houthi campaign and has engaged Houthi drones and missiles in defence of merchant vessels. Its mandate is defensive: it does not conduct strikes on Yemen.

Entstehung und institutionelle Geschichte

Gegründet 2014-09

Formal parent institution: Answers to the Houthi movement's leadership in Sanaa, which claims the Yemeni state's armed forces as its own; Iranian support is documented and its degree contested, and the module records no command relationship.

Verwandte Orte

Sanaa: Seat of the movement's authority; association is structural, not positional. Bab el-Mandeb: The water the movement's July 2026 blockade declaration concerned; no position, launch site or pattern is described.

Kampagnen

Kampagnen, die diese Organisation als Beteiligte nennen. Der Kampagneneintrag ist Träger der Beziehung und stuft sie ein; diese Liste wird berechnet.

Schlüsselereignisse

Juli 2026mittlere Konfidenz

Die Huthi-Bewegung blockiert den Schiffsverkehr von und zu saudischen Häfen

Die Huthi-Bewegung erklärt eine Blockade gegen Schiffe, die saudische Häfen anlaufen, am Bab el-Mandeb. Der Schiffsverkehr durch die Meerenge sinkt um etwa ein Viertel, und Saudi-Arabien leitet für Asien bestimmtes Rohöl durch den Suezkanal um — wodurch eine Fahrt von Yanbu nach Südkorea von etwa vierundzwanzig auf etwa vierundfünfzig Tage steigt.

10. – 11. Sep. 2026mittlere Konfidenz

Die Huthi-Bewegung nimmt die südliche Küste des Roten Meeres ein und erreicht Bab el-Mandeb

Die Huthi-Bewegung nimmt im Morgengrauen des 10. September den Hafen Mokha etwa 75 Kilometer nördlich des Bab el-Mandeb ein und im Laufe des folgenden Tages Dhubab rund 46 Kilometer weiter südlich, die Küstendörfer dahinter, die Insel Perim (Mayyun) in der Meerenge und Zuqar in der Hanisch-Gruppe — den letzten von der Regierung gehaltenen Abschnitt der jemenitischen Küste am Roten Meer. Berichte beschreiben das Ergebnis so, dass die gesamte Küstenlinie in die Hände der Huthi übergegangen sei; eine unabhängige Verifikation einer Kontrolllinie wurde nicht gelesen. Der stellvertretende Vorsitzende des Präsidialen Führungsrats, Tareq Saleh, erklärt, er habe einen strategischen Rückzug und die Bildung eines alternativen Kommandozentrums angeordnet, um die Kräfte in Abstimmung mit dem Kommando der arabischen Koalition neu zu formieren. Berichte verorten eine verbliebene Regierungstruppe, nach einer Darstellung mehr als zweitausend Mann, auf den Hanisch-Inseln. Die Bewegung beansprucht sechs Bezirke und 5,400 Quadratkilometer. Ein Mitglied des Huthi-Politbüros erklärt, Schifffahrt und Handel im Roten Meer und im Bab el-Mandeb seien sicher und geordnet, und die Ausnahme bleibe die saudische Schifffahrt; ein Huthi-Kommandeur sagt, mit dem Fall von Mokha könne die Meerenge als unter der Verwaltung der Bewegung stehend betrachtet werden. Al Jazeera meldete keine offizielle Erklärung der Huthi über die Kontrolle der Meerenge.

4. – 10. Okt. 2026Betroffene Organisationmittlere Konfidenz

Jemens Regierung und die saudisch geführte Koalition eröffnen eine Offensive um die von den Huthi gehaltene Küste und Sanaa

Am 4. Oktober kündigte Rashad al-Alimi, Vorsitzender des Präsidialen Führungsrats Jemens, Operationen an, um alle verbliebenen von den Huthi gehaltenen Gebiete zurückzuerobern, die staatlichen Institutionen wiederherzustellen und Sanaa zurückzuerobern. Am 5. Oktober erklärte das Militär der Regierung, eine „strategische Offensive“ auf Sanaa habe begonnen, und der Sprecher der saudisch geführten Koalition, Generalmajor Turki al-Maliki, sagte, die Koalition leiste den Bodentruppen rund um die Uhr Luftunterstützung und biete Luftschutz für die Meerenge von Bab el-Mandeb; nach ihrer eigenen Zählung seien 100 Kampfflugzeuge und 324 „hochwertige“ Ziele zerstört worden. Die Koalition nannte die Operation „Yemen Dawn“; andere Berichte geben sie als „Dawn of Yemen“ wieder. Die Giants Brigades und die Nation's Shield Forces erklärten, sie hätten die Küste an der Meerenge und den Flughafen Dhubab gesichert, und eine von der Regierungsagentur Saba zitierte Militärquelle sagte, Mokha sei eingenommen worden; die Huthi-Bewegung bestritt jeden Gebietsverlust. Am 10. Oktober sagten jemenitische Militärquellen gegenüber AFP, die Truppen rückten nahe der Meerenge vor, hätten den Wasserweg aber noch nicht gesichert, und Perim (Mayun) sei weiterhin in der Hand der Huthi, während die Bewegung erklärte, sie habe einen Vorstoß von Ras al-Ara in Lahj abgewehrt. Militärquellen beider Seiten bezifferten die Toten der vorangegangenen 24 Stunden auf 63. Die Koalition erklärte, sie habe an diesem Tag mehr als 130 Ziele zerstört. Der US-Außenminister stellte sich am 5. Oktober auf die Seite Riads und der jemenitischen Regierung.

Eingeschätzt zum Stand — 2026-10-10 Zuletzt überprüft — 2026-10-29

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Watch-Fragen, für die dieser Verband relevant ist

Ständige analytische Fragen, deren Belege über diesen Verband laufen, jeweils mit ihrer letzten Überprüfung. Abgeleitet aus dem Watch-Objekt, hier nie wiederholt.

Verknüpfte Einträge

7 Einträge, die diese Organisation nennt oder die sie nennen — in jedem Fall ein ausdrücklicher Verweis in einem veröffentlichten Eintrag, nichts aus dem Themenbereich abgeleitet.